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Stranger

"If it's a bad day, I try to suffocate,"
"the clouds will open for me."
"So protect me from what I want"
"'Cause I was never one to trust"

Manchmal treffen dich Texte mitten im Verstand und in dir beginnt irgendetwas zu ziehen. Meintetwegen dein Herz, das aufeinmal zu groß für deinen Brustkorb zu sein scheint.
Und dann laufen Tränen in Strömen, obwohl du nicht traurig bist, und du lachst, obwohl dir niemand einen Witz erzählt hat. Eigentlich bist du nur alleine mit der Musik.
1.12.06 17:52


Strangest

Just one chance to live again
to do the best to make it best.

Es fällt schwer zu differenzieren, was Erinnerung an Gefühle ist, und was noch wirkliche Gefühle sind.
Vielleicht liegt es am Winter, an der grauen Dunkelheit draußen, villeicht liegt es aber auch daran, das ich mit der Musik genau das provoziere. Aber zum ersten Mal, aus irgendeinem trivialen Grund, sehe ich den Fehler bei mir. Möglicherweise, weil das Blatt zwei und nicht einen Meter vor mir auf den Boden gesunken ist. Es mag wahnsinnig scheinen, das damit zu assoziieren. Das ist kein trauriger oder selbstmitleidiger Eintrag. Nur einer der Einsicht und Resignation.
Ausgerechnet jetzt, wo sich alles zu lösen scheint, wird die Kette enger gezogen, und dabei ist das Glück ganz passiv.
Nur einmal zurück, noch ein einziges Mal nicht als Fragment existieren.


"Man sieht sich immer zwei Mal im Leben". Mir fehlt das dritte Mal.
1.12.06 18:12


"Ich bin nicht so ein Hans-guck-in-die-Luft, ich sehe die Sachen eher realistisch"

Fast abstoßend, dass ich mich ausgerechnet bei diesem Eintrag meiner Lieblingsmuse bediene.

"Sieh, wie schwebenden Schrittes im Wellenschwung sich die Paare drehen!
Den Boden berührt kaum der geflügelte Fuß.
Seh' ich flüchtige Schatten, befreit von der schwere des Leibes?
Schlingen im Mondlicht, dort Elfen den luftigen Reihn?
Wie, vom Zephyr gewiegt, der leichte Rauch in die Luft fließt,
Wie sich leise der Kahn schaukelt auf silberner Fluth,
Hüpft der gelehrige Fuß auf des Takts melodischer Woge,
Säuselndes Saitengetön hebt den ätherischen Leib."
3.12.06 13:59


O sancta simplicitas!

Manchmal braucht es keine Wurmlöcher, sondern lediglich gerades Leben, um Parallelen zu finden und Situationen zu verändern.
Wahrscheinlich geschieht so etwas schneller, als wir es eigentlich verstehen können, deshalb stehen wir aufeinmal in einer Situation, deren Ursprung wir aus den Augen verloren haben. Aber solange wir die Zukunft der Situation meinen bestimmen zu können, sind wir zufrieden. Ob Änderungen wirklich auf uns zurückgehen, das bleibt offen, aber das Gefühl, etwas getan zu haben, genügt vollkommen, um sich seiner Mitbestimmungsfähigkeit bewusst zu werden.
3.12.06 21:39


Hohoho

Der Nikolaus war da, er hat Beschäftigung für die nächste Zeit mit sich gebracht:
-Schiller: Kallias oder über die Schönheit
Über Anmut und Würde
-Goethe: Faust
-Hosseini: Drachenläufer

Das ist schön, jetzt wos draußen so fies schmuddelig ist, kann man drinnen gemütlich Nescafe trinken und lesen. Hachja.
6.12.06 15:21


Schulflurimpressionen

Freitag, Ende der großen Pause. Du sitzt alleine auf dem Flur in der ersten Etage, denkst in Ruhe darüber nach, ob Sport wirklich notwendig ist.
Dann kommt eine seltsame Person die Treppen hinaufgehüpft, auf den ersten Blick sieht sie aus wie Frau Scheepers, nach näherer Betrachtung stellt sie sich doch als unsere verehrte Mitschülerin Y.K. heraus. Also, Y.K. spingt also die Treppen hinauf, nähert sich mir, während sie eine riiiiiesige Deichmanntüte um sich herum schleudert. Mit einem lauten Plumps lässt sie sich, unweit von mir, ebenfalls auf den Boden sinken und zieht langsam ihre schwarzen Chucks Allstars aus. (Diese trägt sie nicht, um alternativ zu sein, sie sieht sich selbst eher als Nena-Ashley Simpson-Mix, unter anderem der Grund, weshalb ich jetzt Sambas trage). Ich gucke sie mittlerweile wirklich entgeistert an und denke darüber nach, ob ihre Socken absichtlich so gut zu ihrem Oberteil passen und sie diese Aktion wohlmöglich schon lange geplant hat, als Y.K. beginnt "Yeah Yeah Yeah" zu singen. In diesem Moment bin ich Dieter Bohlen näher denn je, jetzt weiß ich, warum wir sie nicht im Tv bewundern durften.
Zu diesem grässlichen Auswurf ekelhaft klingender Silben zieht sie einen riiiiiiiesigen Schuhkarton aus der rieeeeesigen Tütem, blickt mich mit großen dunklen Augen an und oaaaaaht mich an.
Ich ouuuhhhe zurück.
Jetzt ist der große Moment (mich hat wirklich Spannung erfasst): Y.K. öffnet mit Quietschlauten den Karton und zieht.... und zieht.... und zieht...



und zieht ein Paar kackgrüne, unglaublich hohe Gummistiefel heraus, stülpt sie über ihre Füße, stopft die Hose hinein und tanzt glücklich über den Flur. Ich frage mich, ob die Stiefel bei Menschen mit weniger Bein Overknee-Durch-Pfützen-spring-Stiefel sind oder ob Y.K. vom Wetter zu dieser Schandtat getrieben wurde, während von ihr nur "OAAA SIND DIE GEIL!" kommt.

Zum Glück kommen dann auch andere Menschen und Nastia, die glücklicherweise genauso entsetzt scheint und auch direkt auf Annes Misserfolge mit Gummistiefeln hinweist.
9.12.06 12:29


Bescheinigung über soziales Engagement

Selten Post, aber heute eine Bescheinigung...

Frau Kristina G., wohnhaft....., ist seit März 2005 ehrenamtlich für die Mobile Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Linnich aktiv. Besonders engagiert sich Frau G. im Jugendraum Gevenich, an dessen Einrichtung sie maßgeblich beteiligt war. Auch nach der Fertigstellung des Jugendraums war Frau G. eingebunden in die alltägliche Organistation des Treffs.

Frau G. hat während ihrer zeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin immer wieder ihre Teamfähigkeit und ihr soziales Engagement unter Beweis gestellt. Besonders hervorzuheben sind ihr verantwortungsgefühl und ihre Zuverlässigkeit.


Ich habe das Gefühl, das eine schöne Zeit zuende geht.
Deshalb mal ein allgemeines Dankeschön an Menschen, die ihre Hilfsbereitschaft zum Beruf machen. Wir hatten ne verdammt gute Sozialarbeiterin!
9.12.06 13:39


Dear Love

Weihnachten steht vor der Tür. Vor zwei Jahren war ich voller Ideen, regiert von dem Wunsch, dir eine Freude zu machen. Letztes Jahr war da der Andere, den ich beschenkte, regiert von dem Wunsch, dich zu vergessen. Und dieses Jahr... Vielleicht ist es jetzt an der Zeit eine gewisse Episode dieses Jahres Revue passieren zu lassen, Menschen, Bilder, Emotionen. Du und ich.
Wenn ich den 18. März in meinem Terminkalender aufschlage, sehe ich eine Zeichnung und die Bemerkung "Kino". "Die Wolke" war es, der Film war gut, aber Dank meiner Nervosität kann ich jetzt nicht mehr wirklich sagen, ob er dem Buch ähnelt. Aber ich weiß ganz genau, dass ich nach dem Film der glücklichste Mensch der Welt war. Zwar unsicher, voll von Ängsten, aber unglaublich glücklich. Der 7. April war von Vorfreude geprägt. Es war schön, auch wenn es das für dich nicht war. Es war wundervoll. Und der 1. Mai schien dann der schwärzeste Tag meines Lebens zu sein. Er war es. Die Zeit danach war hart, schlimmer als beim ersten Mal. Dann kam eine Art Ablenkungsphase, die Nutzung allerlei Verdrängungsmechanismen. Und jetzt... Kommt die Sehnsucht. Gerade im Moment habe ich erfahren, wann ich dich das nächste Mal sehe. Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl benennen soll, das mich dabei beschleicht. Ganz stupide gesagt ist es einfach nur Angst. Oder doch Freude? Egal. Ich kann nur sagen, dass ich in letzter Zeit wieder oft an dich denken muss.
11.12.06 19:30


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